Jump to content

Forschungsarbeit zum Thema: Deine Welt in "Second Life"


SLForscher
You are about to reply to a thread that has been inactive for 1750 days.

Please take a moment to consider if this thread is worth bumping.

Recommended Posts

WIR SUCHEN DICH!
Du bist leidenschaftlicher Nutzer und Bewohner von "Second Life" und dort seit mindestens sechs Monaten regelmaessig aktiv?
Du warst frueher ein regelmaessiger Nutzer von "Second Life" und deine letzten Aktivitaeten in der virtuellen Welt von SL sind nicht laenger als sechs Monate her?

Dann erzaehl uns deine Geschichte!

Wir sind eine Gruppe von Soziologiestudenten der FSU Jena und im Rahmen unserer Lehrforschung auf der Suche nach Interviewpartnern, die die oben genannten Kriterien erfuellen. Wir moechten, dass du uns in einem narrativen Interview frei von deinem Leben und deinen Erfahrungen
in "Second Life" erzählst. Weiterhin moechten wir, dass du uns auch etwas ueber deine Person und dein Leben außerhalb der virtuellen Welten erzaehlst. Dabei bleibt es vollkommen dir ueberlassen, welche Informationen du mit uns teilst. Selbstverstaendlich werden alle Angaben, die du innerhalb dieser Erhebung machst, von uns streng vertraulich behandelt und anonymisiert (Rueckschluesse auf deine Person sind daher nicht moeglich).
Haben wir dein Interesse geweckt oder hast du noch weitere Fragen an uns? Dann melde dich einfach unter 01575/2014259 oder schreib uns eine Email an folgende Adresse: secondlife-forschung@web.de

Wir freuen uns von dir zu hoeren und danken dir fuer deine Unterstuetzung!​
 
Link to post
Share on other sites


SLForscher wrote:

WIR SUCHEN DICH!

Du bist leidenschaftlicher Nutzer und Bewohner von "Second Life" und dort seit mindestens sechs Monaten regelmaessig aktiv?

Du warst frueher ein regelmaessiger Nutzer von "Second Life" und deine letzten Aktivitaeten in der virtuellen Welt von SL sind nicht laenger als sechs Monate her?

 

Dann erzaehl uns deine Geschichte!

 

Wir sind eine Gruppe von Soziologiestudenten der FSU Jena und im Rahmen unserer Lehrforschung auf der Suche nach Interviewpartnern, die die oben genannten Kriterien erfuellen. Wir moechten, dass du uns in einem narrativen Interview frei von deinem Leben und deinen Erfahrungen

in "Second Life" erzählst. Weiterhin moechten wir, dass du uns auch etwas ueber deine Person und dein Leben außerhalb der virtuellen Welten erzaehlst. Dabei bleibt es vollkommen dir ueberlassen, welche Informationen du mit uns teilst. Selbstverstaendlich werden alle Angaben, die du innerhalb dieser Erhebung machst, von uns streng vertraulich behandelt und anonymisiert (Rueckschluesse auf deine Person sind daher nicht moeglich).

Haben wir dein Interesse geweckt oder hast du noch weitere Fragen an uns? Dann melde dich einfach unter 01575/2014259 oder schreib uns eine Email an folgende Adresse:

 

Wir freuen uns von dir zu hoeren und danken dir fuer deine Unterstuetzung!​
 


Hm, ich bin jetzt neugierig.

-Sind wir SL-Nutzer als soziale Aggregate alle zu einer einzigen Kohorte zugehoerig?

-Ist das wirklich das Thema der Forschungsarbeit? -"Deine Welt in Second Life"-?

Es soll hier ja einige geben, die bereits 10 Jahre dabei sind. Das wuerde ein sehr langes, langes Interview werden.

Ebenfalls ist das Thema fuer eine Lehrforschung doch sehr allgemein gehalten.

-Sollte man mit dem betreuenden Dozenten nicht zuerst das Thema etwas spezifizieren?

-Sollte man nicht auch den Ablauf eines narrativen Interviews erlaeutern?

Denn es handelt sich, egal wie man es dreht, doch immer noch um ein gelenktes Gespraech.

Also mir erscheint das ein wenig wie mit der heißen Nadel gestrickt worden zu sein. Aber bitte belehrt mich eines Besseren.

Link to post
Share on other sites

Auf unsere exakte Forschungsfrage einzugehen, koennte die Ergebnisse unserer Arbeit verzerren und ist auch allgemein unueblich bei narrativen Interviews. Den genauen Ablauf erklaeren wir den Probanden selbstverstaendlich naeher, wenn sie Interesse an einer Teilnahme haben.

Es handelt sich hierbei auch nur um einen Rekrutierungstext, der allgemeines Interesse wecken soll und kein Abstract zur Vorstellung unseres wissenschaftlichen Themas. Nähere Details erfaehrt man bei Teilnahme.

 

Link to post
Share on other sites


SLForscher wrote:

Auf unsere exakte Forschungsfrage einzugehen, koennte die Ergebnisse unserer Arbeit verzerren und ist auch allgemein unueblich bei narrativen Interviews. Den genauen Ablauf erklaeren wir den Probanden selbstverstaendlich naeher, wenn sie Interesse an einer Teilnahme haben.

Es handelt sich hierbei auch nur um einen Rekrutierungstext, der allgemeines Interesse wecken soll und kein Abstract zur Vorstellung unseres wissenschaftlichen Themas. Nähere Details erfaehrt man bei Teilnahme.

 

schon einmal etwas von Forschungsethik gehoert und die Verpflichtungen dazu?

Transparenz ist, wenn man durchgucken kann, und Forschung MUSS nachvollziehbar sein!

Das ist nicht serioes und wissenschaftlich nicht tragbar. 

Link to post
Share on other sites

Liebe/r Ardvinna,

als angehende Sozialwissenschaftler ist uns eine serioese und wissenschaftliche Arbeitsweise bei unserem Forschungsprojekt sehr wichtig. Wir begrueßen kritisches Denken und beantworten im Rahmen unserer Moeglichkeiten diesbezueglich gerne alle Nachfragen, die sich bei Interessierten ergeben. Wir moechten aber auch, wie schon z.T. erwähnt darauf hinweisen, dass wir den Teilnehmern nicht alle Details zu Hypothesen, Vorgehen und Auswertung unserer Studie darlegen koennen. Dies koennte andernfalls negative Auswirkungen auf die Ergebnisse der Studie haben und die Daten somit unbrauchbar machen. Eine solche Offenbarung von Details vor Veroeffentlichung von Studien ist daher in den Wissenschaften (vor allem den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften sowie der Psychologie und Erziehungswissenschaften) unueblich.  Wir koennen also, gerade aufgrund unseres Anspruchs wissenschaftlich kompetent zu arbeiten, nicht alle Informationen ueber unser Projekt an unsere Probanden weitergeben. Die wissenschaftliche Transparenz von der du sprichst, spielt vor allem bei der Veroeffentlichung von Studienergebnissen eine Rolle. In solchen wissenschaftlichen Publikationen werden Forschungsfrage, Thesen und angewandte Methodik selbstverstaendlich klar und nachvollziehbar dargelegt und die Ergebnisse anschließend kritisch hinterfragt und auf ihren Erkenntnisgewinn hin analysiert. Ganz soweit sind wir mit unserem Lehrforschungsprojekt aber noch nicht. ;)

Link to post
Share on other sites

Vielen Dank fuer Deine Ausfuehrungen. 

Ich bin so frei und veroeffentliche hier den Link zum Ethik-Kodex der Deutschen Gesellschaft fuer Soziologie:

http://www.soziologie.de/de/die-dgs/ethik/ethik-kodex.html

Ebenfalls liste ich hier fuer Interessierte die Eckdaten zur "Informierten Zustimmung" auf.

Informierte Zustimmung (informed consent)

1. Hinweis auf Freiwilligkeit
2. Hinweis auf jederzeitige Moeglichkeit des
Interviewabbruchs
3. Information ueber Ziel und Inhalt der Befragung
(Abwaegung: Einfluesse auf Untersuchungsergebnisse)
4. Zusicherung von Anonymitaet und
Vertraulichkeit
5. Nennung von Kontaktadresse fuer Fragen und
Beschwerden
6. Darstellung von moeglichen Risiken

Auch wenn es "ueblich" sein sollte, sich immer wieder auf den "Einfluss auf die Untersuchungsergebnisse" zu berufen (Was ja lediglich eine Abwägung und nicht Methode sein sollte), ist und wird es nicht "best practice" und hat somit eigentlich sehr wenig mit dem Anspruch an Wissenschaftlichkeit oder gar Kompetenz zu tun.
Als Student kann man das nicht beeinflussen, aber wenn man sich immer wieder dahinter verstecken muss, dann stimmt etwas nicht mit der Methodik. Es wird immer das Geschmaeckle haben, dass Ihr die Probanden als Versuchskaninchen nutzt.

Mich wundert immer noch der sehr allgemein gehaltene Arbeitstitel. Aber gut, vielleicht habt Ihr ja viel Zeit.

Link to post
Share on other sites

Archived

This topic is now archived and is closed to further replies.

×
×
  • Create New...